Gruppen- und Organisationsdynamiken im Projektmanagement – ein Blick hinter die Kulissen - behördenspezifsch

Veranstaltungsdetails

Checklisten, Dokumentationen und Vorgaben prägen den Projektalltag und sollen einen reibungslosen und effektiven Ablauf eines Projektes gewährleisten. Und dennoch hat man oft den Eindruck, dass sich während der Zusammenarbeit „Sand im Getriebe“ befindet.

Ganz gleich, ob Projektgruppen schon existieren oder geplant sind, das Seminar schafft ein Bewusstsein für den Unterschied, bezüglich Aufbau und Funktionsweise der bestehenden Organisation und der gegründeten Projektgruppe. Als Teilnehmer/in werden Sie im Verlauf feststellen, dass die daraus resultierenden Gegensätze und Bedürfnisse unterschiedliche Rahmenbedingungen erforderlich machen, damit ein reibungsloses Arbeiten beider Systeme gelingen kann. Sie werden erkennen, dass von allen Projektbeteiligten ein neues/erweitertes Rollenverständnis nötig sein wird, um nun sowohl in der Organisation als auch in der Projektgruppe produktiv tätig sein zu können. Wir werden gemeinsam Stolperfallen und Konfliktfelder, u. a. auf der Beziehungsebene, herausarbeiten und dabei feststellen, dass diese zwar nicht immer vollständig vermieden und gelöst, aber mit entsprechenden Maßnahmen gemanagt werden können.

Das erarbeitete Seminarwissen hilft Ihnen somit nicht nur bei der Planung, sondern auch bei der Durchführung und Beendigung eines jeden Projektes.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • kennen die möglichen Probleme im Spannungsfeld zwischen bestehenden Organisationstrukturen und Projektorganisation
  • können die notwendigen Rahmenbedingungen für eine funktionierende Projektorganisation benennen und gegebenenfalls planen
  • können den Zusammenhang zwischen Rollenverständnis und entstehenden Konfliktfeldern herstellen und notwendige Lösungsstrategien entwickeln.

Beschäftigte mit entsprechenden Aufgaben

  • Das System im System – Projektorganisation als Sonderorganisation „neben“ der Hierarchie
  • Organisation vs. Projektgruppe – Aufbau, Gegensätze und Systemabwehr
  • Hierarchie, Gruppe und das Rollenverständnis ihrer Mitglieder
  • Projektgruppe erzeugt eine Wunde – vom Umgang mit der Schnittstelle
  • Reflexion als Medium der Selbststeuerung und Bewusstmachung (z. B. Voraussetzungen, Funktionen)
  • Widerspruchsmanagement als Kriterium für Gruppenreife
  • Die Projektgruppe: ein System mit Innen- und Außenwelt
  • Die dunkle Seite von Gruppen
  • Fallbeispiele und Erfahrungsaustausch

Dieses Seminar bieten wir nur auf Nachfrage Ihrer Behörde an. Bei Interesse an diesem Angebot wenden Sie sich bitte an Ihre Fortbildungsstelle.

2 Tage

12

Termine

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